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Werdegang
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Lisa Wittig ist eine deutsche lyrische Sopranistin. Von der Spielzeit 2022/23 bis 2024/25 war sie festes Ensemblemitglied am Aalto-Theater Essen. Dort gab sie wichtige Rollendebüts, darunter Fiordiligi (Così fan tutte), Micaëla (Carmen), Lauretta (Gianni Schicchi), Susanna (Le nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberflöte), Marie (Karneval in Rom), Ashley Devon in Missy Mazzolis The Listeners, ein Blumenmädchen (Parsifal) sowie Annina (Eine Nacht in Venedig). In letzterer Partie war sie auch als Gast am Staatstheater Meiningen zu hören.

Ebenfalls als Gast war sie unter anderem als Pamina an den Bühnen Bern, am Landestheater Detmold und zuletzt am Teatro Comunale di Sassari auf Sardinien zu hören. 2024 gab sie ihr Debüt in Italien, wo sie unter dem Dirigat von Oksana Lyniv als Ortlinde in Wagners Die Walküre am Teatro Comunale di Bologna gastierte. Diese Partie sang sie anschließend auch an der Deutschen Oper am Rhein. Im Juni gab sie ihr gefeiertes Debüt als Mimì in Puccinis La Bohème bei der Zomeropera Alden Biesen in Belgien.

Lisa Wittig ist Preisträgerin der Berliner International Music Competition (Golden Medal) und des Zenith Opera Competition (Encouragement Award) sowie Stipendiatin der Detmolder Sommerakademie und des Richard-Wagner-Verbandes Wiesbaden.

Sie studierte bei Prof. Christiane Libor an der Hochschule für Musik Karlsruhe und wird heute von Caroline Merz begleitet. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie unter anderem von Dorothea Röschmann, Julia Varady, Sibylla Rubens, Christoph Prégardien, Helmut Deutsch und Hartmut Höll. Mit Hartmut Höll gestaltete sie bereits gemeinsame Liederabende.

In ihrer bisherigen Laufbahn arbeitete sie mit Dirigentinnen und Dirigenten wie Oksana Lyniv, Chris Moulds, Tomáš Netopil, Andrea Sanguineti, Martijn Dendievel, Daniel Geiss und Guido Mancusi zusammen.

Neben ihrer Tätigkeit auf der Opernbühne widmet sich Lisa Wittig intensiv dem Lied- und Konzertrepertoire. Seit einigen Jahren entwickelt sie thematisch konzipierte Konzertprogramme und gastiert mit kammermusikalischen Werken, unter anderem bei den Liedfestspielen Engadin.

Sie fühlt sich im lyrischen Fach zu Hause und überzeugt durch ihre Natürlichkeit und Bühnenpräsenz.

Im Januar 2027 wird sie mit Richard Strauss’ Vier letzten Liedern unter der Leitung von Daniel Geiss gemeinsam mit dem Sofia Philharmonic Orchestra in Sofia zu erleben sein.

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